Die Auslöschung

Chilenisches, stilles und einfühlsames Drama über die Trauer eines Elternpaares über den Tod ihres 4 jährigen Sohnes.

Als Judith Fuhrmann den verwitweten Kunsthistoriker Ernst Lemden kennenlernt, erobert der scharfsinnige Intellektuelle ihr Herz mit Witz und Wortgewandtheit im Sturm. Aus einem One-Night-Stand wird eine tiefe Liebe, Judith und Ernst ziehen zusammen. Im Laufe der Zeit mehren sich die Anzeichen einer Demenzerkrankung bei Ernst.

Er verlegt Gegenstände und vergisst Alltäglichkeiten, wie den Namen seines Enkels Emil. Auch seine rhetorische Stärke und seinen Intellekt verliert Ernst, erst kaum wahrnehmbar, später massiv. Zunächst macht Ernst noch Späße und schockiert Judith damit, angeblich ihre Beziehung und sie vergessen zu haben. Doch zunehmend wird die Situation ernst und die Streitigkeiten bezüglich des Themas Demenz häufen sich, auch, weil Ernst sich tagtäglich mit seiner Krankheit auseinandersetzt, um alles zu erfahren und alles zu wissen…