Meteora

Ein stiller, griechischer, spiritueller Liebesfilm zwischen einer Nonne und einem Mönch in den Felsenklostern von Meteora

So schön wie ein byzantinischer Psalm! Meteora ist ein stiller, spiritueller Liebesfilm der besonderen Art. Einem Mönch und einer Nonne geschieht das Unausweichliche: die Liebe. Sie verlieben sich ineinander obwohl sie sich zum Zölibat verpflichtet haben. Letztendlich müssen sie sich entscheiden, ob sie die irdische Liebe und die Gottesliebe gemeinsam leben können.

Es ist ein einfacher, sehr berührender Film, der fast keine Worte benutzt. Die Zweifel und gefühlsmäßigen Abgründe, denen sich die beiden stellen müssen, hin und her gerissen zwischen Liebe, Lust und Gelübde, werden in dem Film durch Bilder und ikonenhaften Zeichnungen einfühlsam und intensiv dargestellt.

Mich hat der Film nicht nur wegen des Themas, sondern vor allem auch wegen seiner stimmigen Machart berührt. Der ewige Widerstreit zwischen dem Göttlichen und dem Weltlichen, dem sich jeder Suchende stellen muss, wird sensibel ausgearbeitet und vorgeführt. Ich finde, dieser Film ist sehr empfehlenswert!