Das brandneue Testament

Belgische Komödie mit Benoît Poelvoorde

Gott existiert. Er lebt mit seiner Frau und seiner zehnjährigen Tochter Éa in einer Hochhauswohnung in Brüssel. Er ist ein cholerischer und sadistischer Gott, der seine Familie tyrannisiert und seinen verstorbenen Sohn Jesus für ein Weichei hält. Er hat eine Freude daran, den Menschen das Leben mit absurden Geboten schwerzumachen, und manipuliert ihr Schicksal über ein Computerprogramm. Sein Büro, in dem sein PC steht, ist für die Familie absolut tabu. Als sich seine Tochter dennoch einmal hineinschleicht, verprügelt er sie fürchterlich.

Daraufhin beschließt Éa, gegen ihren Vater aufzubegehren. Sie schickt jedem Erdenbürger eine Nachricht mit seinem persönlichen Sterbedatum; anschließend lässt sie den Rechner abstürzen. Bei ihrem Bruder, der als kleine Figur auf dem Küchenschrank steht, holt sie sich Rat: Sie soll vor dem Vater fliehen und draußen sechs weitere Apostel finden. Dazu kriecht sie in die Trommel der Waschmaschine und einen anschließenden Geheimgang, der in die Freiheit führt. Sie war noch nie außerhalb der elterlichen Wohnung und findet Hilfe bei einem Stadtstreicher, der für sie das „Brandneue Testament“ – also ihr Handeln und Tun – aufschreiben soll…